Aktion zum Adolf-Hempel-Jugendtierschutzpreis

„Stoppt die Affenversuche an der Universität Bremen“

Die Idee zu dieser Aktion entstand während der Arbeit an den Projektarbeiten des letzten Schulhalbjahres. Neben anderen wichtigen Tierschutzthemen wurde auch das Thema Tierversuche unter besonderer Berücksichtigung der Affenversuche an der Universität Bremen von einer Schülergruppe thematisiert.

Bei einer Führung durch das Bremer Tierheim, in dem auch zwei Makaken ein Zuhause gefunden haben, erfuhren wir,  welche Bedürfnisse diese Affen haben und wie die Tierversuche an der Bremer Universität ablaufen.

Dann erfuhren wir  aus dem Artikel „Richter halten Affenversuche für vertretbar“ vom 12.Dezember 2012 aus der Bremer Tageszeitung „Weser Kurier“, dass die umstrittenen Versuche mit Affen  an der Universität weiter fortgeführt werden dürfen.

Wir waren sehr bestürzt darüber, dass diese Versuche bei denen die Tiere mithilfe eingepflanzter Elektroden auf visuelle Stimulationen reagieren sollen, von den Richtern des Oberverwaltungsgerichtes als ethisch vertretbar gehalten wurden. Dabei bekommen die Tiere als Belohnung nur einige Tropfen Wasser. Außerdem sind sie für längere Zeit bewegungsunfähig an einen Stuhl gefesselt und werden am Ende der Versuchsreihen getötet.

Schon im Dezember wurde ein Leserbrief (siehe Anhang) von uns entworfen und an den Weser-Kurier geschickt. Leider wurde er aber nicht abgedruckt.

Danach überlegten wir uns einen Weg,  in der  Öffentlichkeit dagegen zu demonstrieren und Menschen darüber zu informieren.

In Zusammenarbeit mit Frau Bringmeier vom Bremer Tierschutzverein planten wir eine gemeinsame Aktion.

Wir erstellten Informationsplakate, einen Flyer zum Verteilen,  einen Fragebogen, um Passanten nach ihrer Meinung zu befragen und ein Rollenspiel mit dem Thema „Dr. Kreiters Labor“. Dabei wurden zwei Schüler mit den Affenkostümen des Tierschutzvereins verkleidet.

Quellen: Weser-Kurier vom 12.12.2012, Informationsmaterial und –gespräche von und mit dem Bremer Tierschutzverein.

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