Inhaltsverzeichnis

 

Titel:

 

Artenschutz


Rote Listen


Artenschutz betrifft uns alle


Unterstützende Orte des Artenschutzes


Elefanten


Verbreitung 


Verwendung der Stoßzähne


Zehnspitzengänger


Nahrung und natürliche Feinde


Sozialverhalten und das Verhalten der Herden


Wanderung


Verhalten der Elefantenbullen


Intelligenz und Fähigkeiten


Kommunikation


Wilddieb, Wildschütz oder der sogenannte Wilderer


Strafgesetzbuch Eintrag (Jagdwilderei)


Ranga Yogeshwar

Quarks & Co:

Auf den Spuren der Wilderei“


Verbranntes Elfenbein in Gabun


Interviews


Stützende Organisationen und Quellen


 

Artenschutz

Artenschutz bedeutet ein Schutz der biologischen Artenvielfalt,

d.h. geschützt werden wildlebende Pflanzen-oder Tierarten.

Einen bestimmten Vorreiter etc. gibt es bei Artenschutz nicht.

Seit 1966 besteht eine Liste(auch Rote Liste genannt),

auf der die Namen der bedrohten Arten, registriert werden.

Diese Liste soll helfen den Grad der Gefährdung von Arten einzuschätzen

oder besser angeben zu können.

Artenschutz ist auch zum Teil Naturschutz oder ein sogenannter Biotopschutz,

d.h. Lebensraumschutz.

Ziel ist es den Lebensraum der gefährdeten Arten zu schützen

und so das Aussterben von Arten zu verhindern oder zu verlangsamen.

Seit 1990 wurde der Artenschutz in Deutschland verstärkt,

allerdings profitieren nur manche Arten davon,

wie z.B. die Vogelarten,

die durch die europäische Vogelschutzrichtlinie mehr geschützt werden.

Das Bundesamt für Naturschutz(Bfn) sagt:

Das Bundesamt für Naturschutz arbeitet fortlaufend an der Betreuung und Weiterentwicklung nationaler und internationaler Artenschutzregelungen nach ökologischen und naturschutzfachlichen Grundsätzen.“(http://www.bfn.de/0302_artenschutz.html)

Sie sprechen davon, dass die Artenschutz-Regelungen sich gegen indirekte,

wie auch direkte Gefahren richtet,

d.h. eine direkte Gefahr ist z.B. der Handel mit wildlebenden Tieren,

wie auch Pflanzen und eine indirekte Gefahr ist z.B. das Verkleinern oder Verändern der Lebensräume.

Das Bundesamt für Naturschutz führt einige Situations-und Gefährdungsanalysen von heimischen Arten und den dazugehörigen Lebensorten durch.

Die Ergebnisse werden für zukünftig erforderliche Maßnahmen benötigt,

d.h. für Leitlinien wie auch Fragestellungen bezüglich Artenschutz,

bei der Maßnahmenplanung.


Rote Listen

Rote Listen

  • Rote Listen...

  • dienen der Information der Öffentlichkeit über die Gefährdungssituation der Arten und Biotope.

  • sind als ständig verfügbares Gutachten Argumentationshilfe für raum- und umweltrelevante Planungen.

  • zeigen Handlungsbedarf im Naturschutz auf.

  • erhöhen den politischen Stellenwert des Naturschutzes.

  • sind Datenquelle für gesetzgeberische Maßnahmen und internationale Rote Listen.

  • dienen der Koordination des internationalen Naturschutzes.

  • dienen der Überprüfung des Erfüllungsgrades der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt und

  • zeigen weiteren Forschungsbedarf auf.

  • Rote Listen werden in der Regel von den Naturschutzverwaltungen erarbeitet bzw.herausgegeben.

  • In Deutschland sind vor allem die Roten Listen des Bundes und der Bundesländer von Bedeutung.

 

Quelle: http://www.bfn.de/0322_rote_liste.html

 

Es gibt auch Bücher zu kaufen, in denen die Roten Listen sorgfältig und umfassend beschrieben/aufgeführt werden.


Eine aufgeführte Rote Liste:
Quelle: http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/download/natur/Rote_Liste_Wirbeltiere.pdf

 

 

 

Artenschutz betrifft uns alle

Artenschutz ist auch für uns Menschen,

von großer Bedeutung und Wichtigkeit.

Alles ist miteinander verwoben und hängt zusammen;

dies nennt man auch ökologisches oder biologisches Gleichgewicht.

Beispiel:

Wenn z.B. eine Tierart ausstirbt

kann eine Nahrungskette nicht mehr vollständig funktionieren.

Dies bedeutet wiederum, dass eine Tierart eine erhöhte Population ausbildet,

da sie keine natürlichen Feinde mehr hat und auf Grund des reichhaltigen Nahrungsangebotes.

 

Unterstützende Orte des Artenschutzes

Reservate, Naturschutzgebiete oder geschützte Regenwaldgebiete

schützen nicht nur den direkten Ort, sondern auch die dort lebenden Tiere.

So haben die Tiere dort eine erheblich größere Chance sich zu erhalten und zu überleben.

 

Alle 20Minuten stirbt eine Tierart aus

Und das unwiederbringlich.“

(Ranga Yogeshwar: „Quarks & Co: Auf den Spuren der Wilderei“)

 

 

 

 

Elefanten

Elefant

Elefanten gehören bei den Säugetieren zu der Gattung der Rüsseltiere.

Der aus Muskeln bestehende Rüssel ist ihr besonderes Merkmal,

denn sie können mit Ihm Äste und Zweige bis zu sieben Metern Höhe erreichen.

Elefanten sind die größten noch erhalten gebliebenen Landtiere.

Sie besitzen die längste Tragezeit, die zwischen 20 bis 22Monate dauern kann.

Die Kälber wiegen bei der Geburt schon 100Kilogramm.

Später können Elefanten, je nach Art

zwei bis fünf Tonnen schwer werden

und eine Größe von bis zu vier Metern erreichen.

Sie besitzen 326 bis 351 Knochen.

Es gibt zwei Elefantenarten, den asiatischen Elefanten und den afrikanischen Elefanten,

die eine Lebenserwartung von ca. 50-70 Jahre haben.

Laut Wikipedia leben Elefanten in freier Wildbahn in 37 afrikanischen und 12 asiatischen Staaten.

Asiatischer-und afrikanische Elefant  

  1. Ist der asiatische Elefant.

  2. Ist der afrikanische Elefant.

 

 

Verbreitung

Lebensraum der Elefanten

Grün = Verbreitung des Afrikanischen Elefanten (Steppen Elefant)

Er ist zu finden in:

den östlichen und südlichen Savannen Afrikas,

in Westafrika,

in der nördlichen Namib ( Südwestafrika),

im zentralafrikanischen tropischem Regenwald

und im Süden Afrikas ist er in Nationalparks zu finden


Braun = Verbreitung des Asiatischen Elefanten

Er ist zu finden in:

Vor-und Hinter Indien,

Sri Lanka,

und auf manchen Sudaninseln

 

Der Gebrauch der Stoßzähne

Die Stoßzähne, die das beliebte Elfenbein beinhalten

nutzen die Elefanten um Bäume zu entrinden, Feinde in die Flucht zu schlagen.

Meistens benutzen sie die Stoßzähne für ihre Machtspiele

und zum Imponieren und nicht wie viele vermuten als Waffe in einem Kampf.

Benutzung der Stoßzähne

Zehnspitzengänger

Elefanten sind Zehenspitzengänger bzw. Spitzengänger,

das bedeutet, dass sie auf ihren Zehenspitzen laufen.

Im Laufe der Zeit bildet sich zum Schutz um die Zehen ein Polster aus Bindegewebe und Fett.

Elefanten besitzen auch als Unterstützung einen sechsten Zeh.

Sie besitzen ein Segment, welches den Unterarm verlängert,

dies wirkt sich auf die Schrittlänge aus, welche größer wird und auf die Schrittgeschwindigkeit welche sich erhöht. (Das Segment befindet sich im Bein.)

 

Nahrung und natürliche Feinde

Elefanten sind Pflanzenfresser,

d.h. Gras, Wurzeln, Zweige, Ringe und auch Früchte stehen auf ihrer Nahrungsliste.

An natürlichen tierischen Feinden haben sie wenig,

was wohl an ihrem Herdenverband, wie auch ihrer Größe liegt.

Nur Jungtiere werden von Löwen oder Tigern manchmal erbeutet.

 

Das „Sulen“ im Sand, der an der Elefantenhaut teils haften bleibt, dient als Schutz vor der Sonne, wie auch vor anderen Dingen.

 

Sozialverhalten und das Verhalten der Herden

Innerhalb der Herde gibt es eine Leitkuh,

die eine Vorbildrolle besitzt.

Die Leitkuh ist meist im Alter zwischen 40 und 50 Jahren und eine erfahrene,

unfruchtbar gewordene Kuh.

Wenn die Leitkuh stirbt hat dies fatale Folgen für die Herde,

da die Elefantenbabys dann von den übrig gebliebenen Elefantenkühen versorgt werden

und so werden den Elefantenjungen wichtige soziale Werte nicht vermittelt.

 

Elefanten werden als die gefährlichsten Wildtiere in Menschenhand bezeichnet.

Sie können sehr viele Verhaltensstörungen entwickeln von denen das „Weben“, welches ein hin-und her Bewegen ist, das bekannteste ist.

Herdenleben

Wanderung

Sobald das Nahrungsangebot groß ist, geschieht es,

dass sich Herden zusammenschließen, wobei diese selten die Orte wechseln.

Wenn wenig Nahrung vorhanden ist sinkt die Anzahl der Herdenmitglieder,

und sie legen oft viele Kilometer zurück um zu reichhaltigen Nahrungsquellen zu kommen.

Die Strecken die sie zurücklegen nennt man „Elefantenstraßen“.

Diese Strecken werden immer wieder von den Elefanten beschritten

und sie existieren schon über viele Elefantengenerationen.

Manchmal geschieht es, dass sich zwei trächtige Elefantenkühe von der Herde trennen

und eine eigene „Miniherde“ bilden.

Elefanten Herde

Verhalten der Elefantenbullen

Im Alter von zwölf Jahren trennen sich die Elefantenbullen von ihrer Herde

und lediglich zur Paarungszeit kehren sie zu den Herden zurück.

Die andere Zeit verbringen sie als Einzelgänger

oder schließen sich mit anderen Elefantenbullen als lose Herde zusammen.

Eine solche Gruppierung fiel in manchen Fällen in Afrika durch ihre Aggressivität auf,

z.B. in dem sie Nashörner töteten.

Als Ursache könnte ein Zusammenstoß mit Wilderern in Frage kommen,

die dann eine „posttraumatische Belastungsstörung“ zur Folge haben kann.

Aggressivität könnte ein Ausdruck davon sein.

Die Elefanten, die dieses erlitten, weisen eine Gehirnstruktur auf,

welche der traumatisierten menschlichen Gehirnstruktur ähnelt.

 

Die Elefantenbullen haben einmal im Jahr eine sogenannte „Muth“-Zeit,

die meist im Winter auftritt.

Das ganze wird von einem Testosteron-Schub ausgelöst.

Die „Muth“-Zeit setzt nach der „Pubertät“ ein,

und äußert sich durch aggressive Phasen.

 

 

 

 

Intelligenz und Fähigkeiten

Elefanten sind in der Lage kleine Additionsaufgaben zu lösen,

was sicherlich damit zusammenhängt,

dass sie damit die Anzahl der Herdenmitglieder überprüfen können.

Noch dazu besitzen sie das sogenannte „Ich-Bewusstsein“,

d.h. sie können sich z.B. in einem Spiegel( wie Affen und Delfine) wiedererkennen.

 

Elefanten haben dazu die Fähigkeit,

Knochen und Stoßzähne ihrer Artgenossen wieder zu erkennen.

Auch für die Überreste ihrer Artgenossen scheinen sie Interesse zu haben.

So suchen sie Dörfer auf, in denen andere Elefanten getötet wurden.

 

Kommunikation

Elefanten kommunizieren über „Infraschall“,

welcher nicht für das menschliche Gehör wahrnehmbar ist.

Infraschall kann in der Luft, aber auch durch die Erde über Kilometer weiter getragen werden.

So ist es möglich, dass die Elefanten mit Artgenossen kommunizieren, welche Kilometer weit entfernt sind.

 

 


Wilddieb, Wildschütz oder der sogenannte Wilderer

 

Menschen, welche entgegen Jagdrechten oder Fischerrechten

und/oder der „beruflichen Bestimmung“ jagen oder fischen

werden als Wilderer, Wilddieb oder Wildschütz genannt.

Wilderer waren in der früheren Zeit hoch angesehen.

Bis hin ins Mittelalter durfte jeder Mensch jagen,

um sich zu ernähren und nicht an Hungersnot zu leiden bzw. auch um Grund oder Viehbestand zu schützen.

Doch dieses „Privileg“ wurde durch zunehmende Industrialisierung ausgenutzt.

So wurde Jagen und Fischen zu einem Sport oder einem Freizeitbetreib.

Im Laufe der Zeit wurde das illegale Jagen zu einer Straftat und damit ein Fortschritt im Bereich des Artenschutzes erreicht.

So gibt es seit 1989 ein globales Handelsverbot für Elfenbein.


 

Strafgesetzbuch

    Besonderer Teil (§§ 80 - 358)    
    25. Abschnitt - Strafbarer Eigennutz (§§ 284 - 297)    

 

§ 292
Jagdwilderei

(1) Wer unter Verletzung fremden Jagdrechts oder Jagdausübungsrechts

  1. dem Wild nachstellt, es fängt, erlegt oder sich oder einem Dritten zueignet oder
  2. eine Sache, die dem Jagdrecht unterliegt, sich oder einem Dritten zueignet, beschädigt oder zerstört,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn die Tat

  1. gewerbs- oder gewohnheitsmäßig,
  2. zur Nachtzeit, in der Schonzeit, unter Anwendung von Schlingen oder in anderer nicht weidmännischer Weise oder
  3. von mehreren mit Schußwaffen ausgerüsteten Beteiligten gemeinschaftlich

begangen wird.



Ranga Yogeshwar

Quarks & Co:

Auf den Spuren der Wilderei“ (WDR, 4.09.12)

 

Ranga Yogeshwar ist ein Wissenschaftsjournalist, Physiker und Moderator.

Er bekam schon zahlreiche Ehrungen, unter anderem den „Deutschen Preis für Denkmalschutz des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz“

oder auch den deutschen Fernsehpreis 2011

in der Kategorie „Best Information“ als Experte in der Fukushima-Berichterstattung.

Ranga Yogeshwar brachte in diesem Jahr einen neuen Film heraus:

Ranga Yogeshwar auf den Spuren der Wilderei“.

Aus diesem Film habe ich nun ein paar informative Stellen herausgenommen,

welche ein paar Dinge auf eine andere Art verdeutlichen.

In dem Film geht es um die erfolgreichste Rettungs-und Auswilderungsstation von Elefantenbabys.

The David Sheldricklogo

Die Stiftung nennt sich „David Sheldrick Wildlife Trust“

und sie befindet sich am Stadtrand von Nairobi.

Vor seinem Tod gründete David Sheldrickden Tsavo Nationalpark;

den größten und wichtigsten Nationalpark von Kenia.

Seine Frau Daphne Sheldrick und er kümmerten sich um Wildtierwaisen, welche u.a.durch Wilderei ihre Unterstützung benötigten.

Ziel ist es, die Tiere am Ende wieder auszuwildern.

Im Laufe der Zeit verlagerten sie ihren Fokus mehr und mehr auf Elefantenwaisen.

The David Sheldrick- Miteinander Leben

Als David Sheldrick 1977starb gründete seine Frau die Stiftung und benannte sie nach ihm; insbesondere um die Arbeit fortzusetzen.

Sie rettet Elefantenjungen, welche ohne ihre Hilfe verenden würden.

Es besteht die Gefahr, dass die Elefantenwaisen einem Raubtier zum Opfer fallen könnten oder an Mangelernährung verenden.

Weil sie alleine nicht überlebensfähig sind aufgrund ihrer noch nicht ausreichenden ausgebildeten Überlebensfähigkeiten.

The David Sheldrick- RettungThe David Sheldrik_ FütterungThe David Sheldrik- Alttagsleben

Viele der Elefantenjungen, traumatisiert und in einer schlechten körperlichen Verfassung, werden versorgt und wieder aufgepäppelt.

Das Gift welches manche Wilderer benutzen ist tödlich und die Wirkung setzt nach rund 15Minuten ein.

Das Gift ist aus Chemikalien und dem Gift eines Baumes zusammengestzt.

Im Alter von zwei Jahren werden sie dann im Tsavo-Nationalpark in die Auswilderungsstation gebracht.

Dort lernen sie von den älteren Elefanten, welche schon länger dort sind, die Fähigkeiten, die sie in der Wildbahn benötigen.

Die Elefantenbabys benötigen 50Liter von der zusammengestellten künstlichen Milch und das alle 3Stunden.

Die bekannt machen mit dem Elefantenjungen machen die Pfleger durch das pusten in den Rüssel.

 

Der schlimmste Feind ist zugleich die einzige Hoffnung.“


Verbranntes Elfenbein in Gabun

Gabun verbrannte 5 Tonnen Elfenbein dabei waren Elfenbeinschnitzereien und Schmuck wie auch Elfenbeinstoßzähne.

Damit ist er der erste zentralafrikanische Staat, welche das beschlagnahmte Elfenbein öffentlich verbrannte.

Verbranntes Elfenbein

In dem Film: „Quarks & Co: Auf den Spuren der Wilderei“ wird auch gesagt:

Ein armes Land, welches solche Summen verbrennt, hat noch wertvolleres zu verlieren.“ Dass soll auf das Aussterben der Elefanten hindeuten.

Dies ist ein deutliches Zeichen gegen Wilderei bei Elefanten.

Experten gehen davon aus, dass ende 2012 ca. 100.000 Afrikanisch Elefanten allein durch Wilderei umgekommen sein werden.

Abmessungen an einem Elefanten

In der Vergangenheit ist es oft geschehen, dass das beschlagnahmte Elfenbein der Regierung aus staatlichen Aufbewahrungsstellen geklaut wurde und auf anderen wegen wieder auf den Schwarzmarkt bzw. den illegalen Handel gelangte.

 

Interviews:

 

Im Rahmen meiner Projektarbeit habe ich noch Interviews durchgeführt.

Dabei ist mir aufgefallen, dass ältere Menschen mehr Wissen über die Wilderei der Elefanten haben, als die jüngeren Menschen,

was evtl. mit dem Interessenfeld, wie auch dem Lebensalter der Befragten zu tun haben kann.

Meine Fragen die ich stellte waren folgende:

  • Betrifft uns Ihrer Meinung nach Artenschutz?

Ja, uns alle betrifft der Artenschutz,

denn wenn bestimmte Arten aussterben wird das biologische Gleichgewicht gestört.

D.h. wenn z.B. der Eisbär ausstirbt, hätte die Robbe keine natürlichen Feinde mehr,

was dazu führen würde, dass sich die Robben vermehren und dadurch den anderen Meeressäugern die Fische wegnehmen würden.

  • Bei wie vielen Tieren wird Artenschutz betrieben, welche sind Ihnen bekannt?

Bei folgenden Tieren wird unter anderem der Artenschutz betrieben:

Bei dem afrikanischen Elefanten, bei dem Heringshai, dem Sägefisch, bei dem Tiger, der roten Koralle, der Tibet Antilope, dem Dornhai, den Menschenaffen(Orang-Utans, Gorillas, Schimpansen, Bonobos), den asiatischen Nashörnern, dem Europäischem Flussaal usw.

  • Wie viele afrikanische Elefanten werden Ihrer Meinung nach gegen Ende dieses Jahres auf Grund von Wilderei gestorben sein?

10.000 Afrikanische Elefanten in Zentralafrika schätzt der WWF(World wide found for nature).

  • Welche Tierarten sind Ihnen bekannt, bei denen Wilderei betrieben wird? Und aus welchem Grund?

Elefanten--aufgrund ihrer Stoßzähne, welche aus Elfenbein bestehen.

Östliche Gorilla, der in Uganda, Ruanda und Ost-Kongo beherbergt ist.

(Und unter anderem wegen seiner Hände gewildert wird.)

Nashörner--wegen ihrer Hörner die in China traditionell in medizinischen Fällen benutzt werden, da sie, wie es gesagt wird, heilende Kräfte haben sollen.

Der Jaguar aus Mittel-und Südamerika und der Tiger aus Sumatra(Indonesien).

  • Wie viel Geld denken Sie bekommt man für 1Kg. Elfenbein?

1800 Euro.

  • Wer sind die Abnehmer von dem Elfenbein bzw. woher stammen Sie?

Aus Ost-und Südostasien.

  • Wofür nutzen Sie es bzw. wozu dient es?

Es sind reine Luxusartikel.

  • In wie weit sind sie über die Vorgehensweisen der Wilderei bei Elefanten informiert? Und dabei insbesondere über die Rolle des Elefantenbabys?

Es sind in vielen Fällen Banden, welche Techniken entwickelt haben und Maschinengewehre, wie auch in manchem Fällen Hubschrauber einsetzten.

Sie schießen das Elefantenbaby einer Herde meist erst an bzw. verletzten es, manchmal auch durch Giftpfeile. Dieses Baby dient dann als Köder.

Die Wilderer wissen, dass die Herde dann nicht flieht und so sieht das Baby zu, während dessen Herde getötet wird.

Dass Elefantenjunge selbst wird wegen der nicht vorhanden Stoßzähne nicht umgebracht.

Doch oft stirbt es danach. Sogar Monate stäter kann es noch sterben.

Die Jungen besitzen noch nicht die überlebensnotwendigen Fähigkeiten, sie verdursten, verhungern, sterben an dem Gift der Pfeile oder auf anderen Wegen.

Noch dazu sind sie traumatisiert, und nur wenn das Elefantenbaby rechtzeitig gefunden und z.B. in eine Aufzuchtstation gebracht wird besteht eine geringe Überlebenschance.

  • Wie kann man Artenschutz ihrer Meinung nach vorantreiben?

Individuelle Antwort.

 

 

(Die dazu gehörigen Videos sind auf dem USB-Stick zu sehen.

Auf Grund von technischen Schwierigkeiten konnten die Videos nicht bearbeitet werden.

Ich bitte um Verständnis.)

 

 

Stützende Organisationen und Quellen:

 

Stützende Organisationen:

Elephant Transit Home(ETH)“

Pro Wildlife“

Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V.“

David Sheldrick Wildlife Trust“

Rettet die Elefanten Afrikas e.V.“

Quellen:

http://www.focus.de/kultur/diverses/medien-elefantenmassaker-fuer-kruzifixe-bild_aid_827934.html

http://www.taz.de/!96281/

http://wissen.dradio.de/wilderei-elefanten-in-not.35.de.html?dram:article_id=206024

Nationalgeographic.de/elefantenwaisen.

http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2012/0904/001_wilderei.jsp

http://sinsheim.technik-museum.de/de/de/tag-des-artenschutzes

http://www.afrika-travel.de/afrika-hilfsorganisationen/rettet-die-elefanten-afrikas-ev.html

http://www.touring-afrika.de/afrika-blog/2010/12/13/weltweites-arrangement-zum-schutz-von-elefanten/

http://www.prowildlife.de/Elefantenwaisenhaus

http://de.wikipedia.org/wiki/David_Sheldrick_Wildlife_Trust

http://www.ast-reisen.de/david-sheldrick-wildlife-trust.php

http://de.wikipedia.org/wiki/David_Sheldrick

http://de.wikipedia.org/wiki/Artenschutz

http://de.wikipedia.org/wiki/Elefanten

http://www.wdr.de/tv/wissenmachtah/bibliothek/tierfuesse.php5

http://de.wikipedia.org/wiki/Spitzeng%C3%A4nger

http://de.wikipedia.org/wiki/Wilderer

http://dejure.org/gesetze/StGB/292.html

http://www.bfn.de/0302_artenschutz.html

http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/download/natur/Rote_Liste_Wirbeltiere.pdf

http://www.bfn.de/0322_rote_liste.html

http://www.youtube.com/watch?v=DwsYAMAi1Hc

 

Film:

Quarks & Co: Ranga Yogeshwar auf den Spuren der Wilderei

http://www.youtube.com/watch?v=DwsYAMAi1Hc