Bedrohte Tierarten - Projektarbeit im Jahrgang 10 WPII Kurs "Jugend in Aktion"


Bedrohte Tierarten

Lennart Brünjes und Juri de Wolf

Oktober 2012 – Dezember 2012

 

Inhaltsverzeichnis

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Titel Seite/n ____________________________________________________________

 

Einleitung 1

(Text von Lennart)

 

Besonders betroffene Tierarten/Lösungen 2-8

(Text von Juri)

 

Interview mit Christian Panhorst (Leiter vom Bürgerpark Tiergehege) 9-10

(Text von Juri)

 

Was kann man gegen das Aussterben von Tierarten tun? 11-14

(Text von Lennart)

 

Schluss 15-16

(Text von Juri)

Einleitung

Von Lennart

 

 

Tierschutz ist ein sehr wichtiges Thema momentan, deshalb haben wir, Juri und Lennart, auch unsere Projektarbeit über vom Aussterben bedrohte Tierarten geschrieben.

 

Das Aussterben von Tierarten ist momentan das weltweit größte ökologische Problem, sogar vor dem Klimawandel!

Unser Ziel war es, allen das Problem näher zu bringen und aufzuklären über diese Ungerechtigkeit, die den Tieren angetan wird. Wenn ein Tier ausstirbt birgt es nämlich sogar meistens mehr Probleme für uns, als wir uns im ersten Moment vorstellen können. Es gibt sehr viele vom Aussterben bedrohte Tierarten z.B. Eisbären oder Luchse, aber auch in Deutschland gibt es bedrohte Tierarten von denen Kaum jemand weiß, es gibt Schweine- und Schafarten, die fast schon komplett ausgerottet sind. Diese Arten werden durch viele Faktoren bedroht, je nachdem wie die Konsumenten gerade Lust haben. Ein Beispiel: die Bunten Behntheimer Schweine sind fast ausgestorben, nur weil die Bevölkerung mageres Schweinefleisch haben will!

 

Um uns Informationen zu beschaffen haben wir viel unternommen, wir haben natürlich im Internet gesucht, um uns Informationen zu beschaffen. Wir haben uns Informationen von den Tier- und Umweltschutzorganisationen wie: Peta, WWF, BUND, NABU und viele weitere beschaffen. Wir waren auch im Bürgerpark beim Tiergehege. Dort haben wir uns mit dem Tiergehege-Pfleger Christian Pahnhorst getroffen, er hat uns alle Tierarten im Bürgerpark gezeigt, und sehr viele und wichtige Informationen gegeben.

 

Für uns ist es sehr wichtig, dass Tierschutz mehr wahrgenommen wird in unserer konsumgesteuerten Gesellschaft. Und jetzt viel Spaß bei unserer Präsentation !

 

 

 

 

 

 

Besonders betroffene Tierarten/Lösungen

Von Juri



 

 

  • Braunbären (Kroatien, Slowenien, Österreich)

 

  • Eisbären (Polarmeer um den Nordpol)

 

  • Elefanten (Afrika, Asien)

 

  • Großer Panda (China)

 

  • Haie (Asien)

 

  • Kegelrobben (Deutsche Ostsee)

 

  • Luchs (Mittel- Südeuropa)

 

  • Meeresschildkröten

 

  • Nashörner (Afrika, Asien)

 

  • Nebelparder (Süd- bis Südostasien)

 

  • Roter Panda (Nepal, Buthan, Burma, Nordasien)

 

  • Tiger (Nepal, Indien, Malaisische Halbinseln, Sumatra, Ostrussland)

 

  • Wale und Delfine

 

  • Wölfe (Deutschland & viele andere Länder)

 

 

 

 

Besonders betroffene Tierarten/Lösungen

Von Juri

 

  • Braunbären (Kroatien, Slowenien, Österreich)

Über 150 Jahre gab es den Braunbären nicht. 1989 wilderte der WWF (World Wide Fund for Nature) den ersten Braunbären aus. „Mira", eine 3 ein halb Jahre alte Bärin wurde in Kroatien gefangen, dann in Niederösterreich wieder freigelassen, wo der „Ötscherbär" lebte, der von selbst aus Slowenien eingewandert war. Das Pärchen sorgte für Nachwuchs und schon 1991 wurden drei kleine Bären dort gesehen. Der WWF siedlete in der Gegend noch mehr Braunbären an und es wurden ganze 31 Bären geboren. Dies war eine sehr große Artenschutzaktion für Mitteleuropa.

Das Schicksal war aber nicht sehr gut gesinnt und 2011 verschwandten alle Bären. Experten sind sich fast sicher, dass keine Krankheit dahinter steckt oder sie einwach abgewandert sind. Die Kriminalpolizei ist noch auf der Suche nach den Bären, doch ein einziger ausgestopfter, der nach wissenschaftlicher Analyse zu der Gruppe gehörte, wurde im Keller eines Jägers gefunden.

 

  • Eisbären (Polarmeer um den Nordpol)

Weltweit gibt es 20.000 – 25.000 lebende Eisbären. Die Weltnaturschutzunion IUCN fürchtet aber, dass der Bestand in den nächsten 45 Jahren um 30% schrumpfen wird. Der Grund dafür soll das Schmelzen des Eises durch die Erderwärmung sein. Der Eisbär ist bereits auf der roten Liste der IUCN als gefährdet eingestuft. Das einzige was man gegen das aussterben unternehmen kann, sind Aktionen gegen den Klimawandel.

 

 

 

  • Elefanten (Afrika, Asien)

Der Mensch nutzt schon seit Jahrtausenden Elfenstein für Schnitzereien, Skulpturen, Schmuck, Einlegearbeiten und luxuriöse Gegenstände. Jedoch muss der Elefant darunter leiden. Elfenstein ist sehr teuer und somit sehr begehrt. Neben der Jagd auf Elefanten wird auch ihr Lebensraum eingegrenzt durch Autostraßen, Menschliche Siedlungen, agroindustrielle Großprojekte und nicht Standortgerechte Landwirtschaft.

 

Der WWF hat eine Aktion namens: "Stopp Wilderei". Bei der Aktion setzt sich die Naturschutzorganisastion gegen die Wilderei von Elefanten und Nashörnern ein. Bei der Aktion verteilen sie Vermisst-Anzeigen von vermissten Tieren, transportieren Tiere per Militärhubschrauber an bessere Orte und sammelt Spenden online ein.

 

  • Großer Panda (China)

Der große Panda lebt nur dort wo Bambus wächst. Zum Beispiel in China. Leider wurden die Bergwälder schon größtenteils abgeholzt und zu Feldern umfunktioniert. Es gibt nur noch ca. 1.600 Pandas mittlerweile.

 

  • Haie (Asien)

Haie sind keine bösen Killer, die tausende Menschen zerreissen, sondern selbst die Opfer. Nicht die Haie bedrohen die Menschen, sonder wir die Haie und zwar nur, weil wir uns an ihnen bereichern wollen. Meistens werden sie ausgenutzt um sich ihrer Flossen zu bereichern. Diese geben nämlich eine ganz besondere Delikatesse ab, die vor allem in asiatischen Ländern sehr beliebt ist. Für die Chips aus Haiflossen-Knorpel, verletzt allein Costa-Rica jeden Monat 200.000 Haie so schwer das sehr viele sterben müssen. Die Fischer trennen die Flossen ab und werfen die Haie dann wieder ins Meer. Sie können nicht mehr schwimmen und die meisten verbluten. WWF arbeitet daran, die brutale Weise der Bereicherung zu unterbinden. In Sudafrika und Australien hatten sie schon Erfolg.

 

  • Kegelrobben (Deutsche Ostsee)

  • Bei den Kegelrobben, der deutschen Ostsee gab es einen riesigen Erfolg. Sie kamen wieder zurück nachdem sie vor 100 Jahren fast ausgerottet waren. Der Grund? Jagdverbot, Spenden, der Rückgang von Umweltgiften, Naturschutzgebiet und einiges mehr.

 

  • Luchs (Mittel- Südeuropa)

Der Luchs wurde lange Zeit gejagt, wegen seines Fells und weil er dem Jäger Konkurrenz machte. Er jagte das gleiche Wild und war somit ein Dorn im Auge des Jägers. Zum Beginn des 20. Jahrhunderts war er schon in Mittel- und Südeuropa weitgehends ausgerottet. Mittlerweile leben in Deutschland wieder ein paar Luchse.

 

  • Meeresschildkröten

 

Meeresschildkröten sind überall bedroht und somit auch in machen Ländern gesetzlich geschützt. Menschen nutzen ihre Panzer und klauen ihre Eier. Auch werden die Schildkröten oft versehentlich beim Fischen gefangen und sterben somit auch. Auch durch die Wasserverschmutzung sind sie gefährdet und sterben oft an Plastiktüten, da sie diese mit Quallen verwechseln, welche sie gerne essen.

 

  • Nashörner (Afrika, Asien)

Nashörner werden von uns Menschen unkontrolliert gejagt. Die Wilderei ist der Hauptgrund für das aussterben der Nashörner. Der WWF engagiert sich besonders für die Nashörner.

 

  • Nebelparder (Süd- bis Südostasien)

Die Art wird trotz Verbot immer noch oft gejagt und illegal gehandelt. Die Anzahl von ihnen ist stark zurück gegangen. Der WWF setzt sich gegen die Abholzung der Wälder der Nebelparder ein. Die meisten ihrer Art findet man noch auf Borneo.

 

  • Roter Panda (Nepal, Buthan, Burma, Nordasien)

Es kommen noch ca. 6000 rote Pandas in freier Wildbahn vor. Ihr Fell wird von Jägern illegal zu gejagt und später zu Mützen und Pinseln verarbeitet. An manchen Orten verdrängen die Menschen sogar die Pandas. Die Menschen brauchen auch Platz und holen sich alles was sie brauchen aus dem Wald. Um die Pandas zu schützen, würde sich anbieten, den Menschen in den Orten zu helfen, sodass sie nicht mehr die Wälder plündern müssen und die Jagdzonen zu kontrollieren.

 

 

 

  • Tiger (Nepal, Indien, Malaisische Halbinseln, Sumatra, Ostrussland)

Der Tiger ist sozusagen schon ein Symbol für Artenschutz. Der WWF engagiert sich schon lange für Schutzprojekte, hauptsächlich gegen Lebensraumverlust, Wilderei und illegaler Handel. Sogar gegen den Kampf zwischen Mensch und Tiger, bei dem der mensch meist als Sieger hervorgeht und versucht diese Probleme friedlich zu lösen. Sogar sehr viele Politiker erschienen zum Tiger-Gipfel 2010 in Petersburg um sich für die Erhaltung einzusetzen. Der Entschluss wurde gefasst, die Zahl der Tiger bis 2022 In allen 13 Verbreitungsländern zu verdoppeln.

Die Projekte der WWF umfassen:

1. Ein Schutzgebiet in Kambodscha

2. in Thailand prüfen ob die Tiger sich vermehren oder weniger werden

3. Russichen Wald für die tiere pachten

4. Die Urwälder des Flusses Bikin pachten, damit die tiger leben und die Eingebohrenen dort ihre Kultur leben können.

5. Sich in Indien vielfach einsetzen.

6. Zusammen mit Traffic, Interpol und mehr Partnern den Schmuggel von Tierprodukten überwachen.

 

  • Wale und Delfine

Die Wale sind noch immer bedroht. Die Hauptgründe: Verschmutzte Meere, veränderte Lebensräume, das Ertrinken in Fischernetzen, Das Überfahren von Schiffen und der Klimawandel. Allein von 1986 bis 2009 starben 33.500 Exemplare. Davon die größten Anteile in Japan und Norwegen. Leider hört die Regierung in diesen Ländern auf die Wahlfangbefürwortenden Aktivisten und somit setzt sich das Massaker fort.

 

 

 

 

 

 

  • Wölfe (Deutschland & viele andere Länder)

Lange war Deutschland Wolffrei, da im Mittelalter alle Wölfe ausgerottet wurden. Jedoch im Jahre 2000 siedelten sich wieder die ersten Wölfe an und vermehrten sich. Mittlerweile gibt es schon Pläne wie man den Wolf wieder richtig ansiedeln will und er ist auf dem guten Weg sich wieder anzureichern.

 

Schlussfolgerung

Wir Menschen zerstören mit unserer Lebensweise die Natur. Von 62.000 untersuchten Arten von Tieren und Pflanzen auf der Welt ist rund ein Drittel vom Aussterben bedroht. Zu dieser Einsicht kam die Weltnaturschutzunion IUCN in ihrer aktuellen Roten Liste. Die derzeitige Aussterbensrate liegt momentan bei 3 – 130 Tierarten pro Tag! Allein schon von den Säugetieren ist ein Viertel bedroht, ein Drittel der Amphibienarten und jede achte Vogelart.

Die Hauptursachen sind:

Lebensraumzerstörung, Übernutzung und illegaler Handel von wildlebenden Arten und das Einbringen gebietsfremder Tiere und Pflanzen. Auch der Klimawandel und die Umweltverschmutzung sind für das Aussterben von Tieren verantwortlich.

Ausgestorbene Tierarten sind für immer ausgestorben und nicht umkehrbar. Jede einzelne ausgestorbene Tierart macht unseren Planeten ärmer an Farben, Geräuschen und Genen.

 

 

 

 

 

 

 

Interview mit Christian Panhorst (Leiter vom Bürgerpark Tiergehege)

6. November 2012, von Juri

 

Juri & Lennart: Über welche bedrohte Tierarten in Deutschland können Sie uns etwas erzählen.

 

Herr C. Panhorst: Hauptsichtlich über domestizierte Tierarten (Haustierarten oder auch Nutztierarten). Also Schweine, Kühe und so weiter. Über Wildtiere weiss ich leider nicht sehr viel.

 

Juri & Lennart: Sind die aussterbenden Tiere eher mehr geworden oder weniger?

 

Herr C. Panhorst: Ein gutes Beispiel sind die Herdbuchrinder. Ihre Anzahl war schon 1951 sehr eingeschränkt, aber heute gibt es nur noch sehr sehr wenige.

 

Juri & Lennart: Wie kommt das, gab es einen bestimmten Grund für das aussterben?

 

Herr C. Panhorst: Ja allerdings. Früher nutzte man Tiere für unterschiedliche Gründe. Zum Beispiel bei Kühen war es so, dass man sie dafür nutzte, dass sie Milch gaben, Lasten ziehen konnten und zu guter letzt nutzte man sie natürlich noch für das Fleisch. Heutzutage ist das aber anders. Tierrassen werden nur noch für 1 dieser Zwecke gezüchtet, je nach Tierart und Rasse, aber so sterben die Tierarten aus, die nicht mehr ideal für einen dieser Zwecke sind. Auch ist es so, dass man wenn man mehr Milch braucht als Fleisch, von der Milchgebenden Sorte Kühe viel mehr züchtet und von der Fleischgebenden Sorte viel weniger, da man das Fleisch schlechter los wird. Somit satteln auch viele Bauern auf Milchkühe um und die Fleischkühe sind sehr viel weniger begehrt.

 

Juri & Lennart: Das heißt wenn wir mehr Fleisch kaufen, tragen wir sogar dazu zu, dass die Kühe weiter leben?

 

Herr C. Panhorst: Ja, das ist unter anderem auch ein Grund, warum ich kein vegetarier bin. Ich liebe Tiere, aber ohne Menschen die sie essen, werden sie aussterben. Die Bauern müssen ja auch ihr Geld verdienen.

 

Juri & Lennart: Haben sie auch aussterbende Tiere hier im Gehege im Bürgerpark?

 

Herr C. Panhorst: Ja, allerdings. Wir haben die Bunten Bentheimer Schweine, Skudden (Schaafe) und Leinegänse. Die Bunten Bentheimer Schweine gibt es sogar nur noch, weil ein Freund von mir gerne mochte.

 

Juri & Lennart: Wie meinen sie das?

 

Herr C. Panhorst: Nun ja, die Bunten Bentheimer gaben nicht genug Fleisch und die Bauern in Deutschland sattelten auf andere Schweine um, bis die Bunten Bentheimer fast ausgestorben waren. Mein Freund allerdings behielt noch fünf und züchtete sie weiter und das ist der einizge Grund warum wir auch heute drei schöne Bunte Bentheimer im Bürgerparkgehege haben.

 

Juri & Lennart: Gibt es auserdem noch Gründe für das aussterben ganzer Tierrassen?

 

Herr C. Panhorst: Ja es gibt sicher tausend Gründe, aber ein wichtiger ist noch der Lebensraum. Bei Wildtieren zum Beispiel, ist es so dass sie viel Lebensraum brauchen zum überleben und Nutztiere brauchen einen Bauer der sie hält. Auch gibt es ein Problem damit, wenn man Tierrassen kreuzt. Zum Beispiel bei Schweinen werden 4 Hauptrassen gekreuzt, doch, wenn die Schweine sich nur noch durch kreuzung der Rassen vermehren, gibt es die Basisrassen nicht mehr und alle Schweine sind Kreuzungen.

 

Juri & Lennart: Vielen Dank für dieses Informative Gespräch und weiterhin noch viel Erfolg.

 

Herr C. Panhorst: Sehr gerne, ich hoffe ich konnte euch weiterhelfen.

 

 

 

Was kann man gegen das Aussterben von bedrohten Tierarten tun?

Von Lennart

 

 

 

Seit dem Ende des letzten Jahrhunderts gibt es vermehrt Anstrengungen, die Artenvielfalt in Europa und weltweit zu schützen, zu erhalten oder wiederherzustellen. Bedrohte Arten werden durch Lebensraum und Prozessschutz und Artenschutzprogramme stärker geschützt, sowie in Erhaltungszuchten und Genbanken aufgenommen.

Um die Artenvielfalt und damit die ungenutzten Potentiale, vom Aussterben bedrohter Arten, für die künftige Nutzung durch den Menschen zu erhalten (beispielsweise Medikamente aus tropischen Pflanzen, genetische Ressourcen alter Haustierrassen und Nutzpflanzen), werden von entsprechenden Instituten DNA- Proben dieser Arten eingelagert

Nach einer Studie des Stockholm Resilience Centre von 2009 ist das Aussterben von Tieren das größte momentane ökologische Problem, noch vor dem Klimawandel. Ursprünglich wollte die UNO mit einer von ihr einberufenen Biodiversitäts-Konvention von 1992 das weltweite Artensterben bis ins Jahr 2010 gestoppt haben, dem internationalen Jahr der Biodiversität. Mit dem Nagoya-Protokoll allerdings wurde dieses Ziel auf das Jahr 2020 verschoben. Mittlerweile sterben laut dem Bericht der Vereinten Nationen zur Artenvielfalt bis zu 130 Tier- und Pflanzenarten täglich. Als entscheidende Einflüsse werden dabei genannt:

  • die Art der Landnutzung (Land- und Forstwirtschaft) mit ihrem rasanten Flächenverbrauch und der damit einhergehenden Waldvernichtung und Bodendegeneration

  • die so genannten invasiven Arten, welche einheimische Arten verdrängen

  • der aktuelle Klimawandel

  • die Chemisierung unserer Umwelt und der Landwirtschaft

Im Frühjahr 2010 wurde von der UN ein Bericht veröffentlicht der eine katastrophale Bilanz zieht:der Autor vergleicht die heutige Situation mit der vor dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren. Man sehe die Vorboten des 6.Massensterbenswährend der Erdgeschichte und befürchtet so genannte Tipping Points: plötzliche, unvorhersehbare Situationen oder Ereignisse, welche umgehend eine ganze Kaskade von nicht kalkulierbaren Folgen innerhalb komplexer, ganzer Systeme, auch für die Menschheit, auslösen können. Es wird der Übergang von einem graduellen Artensterben zu einem mit Verlusten katastrophalen Ausmaßes beschrieben, das nur sehr schwer umkehrbar sei.

 

Das heißt: Man kann viel machen damit es nicht noch weiter voranschreitet mit dem Aussterben der Tiere. Es gibt viele Tier- und Umweltschutzorganisationen wie zum Beispiel:

 

NABU (Naturschutzbund)

 

 

BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz)

 

 

Peta(People for the Ethical Treatment of Animals)

 

 

Deutscher Tierschutzbund e.V.

 

 

WWF (World Wide Fund for Nature)

 

Und viele weitere. Diese Organisationen setzen sich für Tierrechte ein und engagieren sich sehr stark im Tierschutz. Man kann helfen indem man durch Spenden diese Vereine und Organisationen unterstützt oder indem man selbst aktiv wird im Tierschutz und zur Erhaltung unserer Umwelt. Man kann selbst sehr viel tun für den Tierschutz, hier ein paar Beispiele:

  • Kein „Billigfleisch“ kaufen, die Umstände der Haltung sind sehr schlecht

  • Mit dem Kauf von Bio-Produkten leistet man einen guten Beitrag zum Umweltschutz, denn die Anforderungen an die Tierhaltung sind höher als die gesetzlichen Mindestanforderungen der konventionellen Landwirtschaft.

  • Produkte von Landwirten aus Ihrer Region kaufen - optimaler weise von denen, deren Haltungsbedingungen Sie kennen.

  • Beim Kauf von Wolle und Wollprodukten, kann man fragen ob diese importiert wurden und von gequälten Schafen stammen. Kaufen Sie diese Waren nicht und boykottieren Sie Läden, die solche Artikel in ihrem Sortiment haben!

  • Die meisten Menschen essen zu viel Fleisch; dies ist mit gesundheitlichen Risiken wie Herz-, Kreislauf- und Ernährungskrankheiten verbunden. Wenn man seltener Fleisch isst und stattdessen ein wenig mehr Geld für Produkte aus artgerechter Tierhaltung ausgeben, tut man gleichzeitig etwas für seine Gesundheit.

  • Denkt dran: für die Entwicklung von Medikamenten müssen viele Tiere leiden oder gar sterben. Durch eine gesunde Lebensweise wirkt man dem Risiko zu erkranken und Medikamente nehmen zu müssen entgegen und tun damit etwas Gutes - für sich und die Tiere!

 

 

 

 

 

Schluss

 

Ziel
Wir haben das Thema bedrohte Tierarten in Deutschland gewählt, da wir mehr darüber erfahren wollten und es uns beschäftigte. Nach kurzer Zeit haben wir gemerkt, dass man das Thema nicht nur auf unser Land beschränken kann, da es nicht umfangreich genug ist und haben somit das Thema weltweit ausgedehnt. Wir haben uns zuerst Gedanken über unsere Unterthemen gemacht und diese nacheinander abgearbeitet. Zuerst haben wir einen Termin mit dem Leiter des Tiergeheges im Bürgerpark gemacht, der bereit war uns das Thema bedrohte Nutztierarten in Deutschland näher zu bringen. Leider wusste er nur sehr wenig über bedrohte Nutztierarten im Ausland und konnte uns damit nicht weiterhelfen. Unser Hauptziel war es, den Menschen Artenschutz näher zu bringen und wir hoffen, dass uns das gelungen ist.

 

Zusammenarbeit

 

Aufteilung/Besonderheiten:

Wir haben das Interview zusammen durchgeführt und gemeinsam die Fotos gemacht. Die Texte haben wir zuhause geschrieben und die Aufgaben aufgeteilt. Wir haben zu der Überschrift immer klein darunter geschrieben, wer welchen Text geschrieben hat.

 

Gut:

Wir haben flüssig zusammen gearbeitet und hoffentlich unser Ziel erreicht. Wir haben uns gut ergänzt und sind die Aufgaben gemeinsam angegangen. Wir haben uns beide viele unterschiedliche Gedanken gemacht, uns darin gut ergänzt und jeder von uns hat eigene kreative Ideen eingebracht. Wir konnten uns gegenseitig bei Problemen helfen, keiner hat sich beschwert oder ist mit etwas nicht fertig geworden. Auch haben wir die Zeiteinteilung gut geschafft und es lief nach Plan.





Schlecht:

Wir haben beim ersten Interview im Bürgerpark nicht darauf geachtet, dass unsere Digitalkamera richtig aufgeladen war und mussten eine Woche später wieder dahin, um die Fotos der Tiere zu machen.

 

Reflektion

Was kann man in Zukunft verbessern?

 

Wir können in Zukunft mehr darauf achten, dass wir besser vorbereitet sind, wenn wir Inerviews machen.

Sicherlich kann man auch noch weiter über das Thema forschen und zu den besagten Tierschutzorganisationen gehen, wenn man nach den Standorten recherchiert hat.

 

Quellen

Herr Christian Panhorst (Leiter Bürgerpark Tiergehege), Ein Buch über bedrohte Tierarten von Herrn Panhorst, WWF Internetseite: www.wwf.de, Wikipedia: www.wikipedia.org, Deutscher Tierschutzbund: www.tierschutzbund.de, NABU: www.nabu.de