Geschichte von Diego

Diego - ein Hundeleben in Rumänien (erfundene Geschichte)

Ich lief durch die Straßen ohne ein Ziel, aussetzt in einer Stadt ohne Hoffnung auf Rettung. Als ich versuchte, mir etwas zu essen zu holen, schlug der Metzger mit Gegenständen nach mir. Ich versuchte mich durch Abfall oder ähnliches am Leben zu halten.
Als ich noch bei Mama war, war alles besser, und die Momente in denen ich mich nach ihr sehnte wurden immer mehr.
Es geschah vor drei Tagen. Es war schrecklich. Ich spürte die Angst und den Schmerz der sich in meinem Körper ausbreitete. Ich zitterte am ganzen Leib, als ich ihr entrissen wurde. Seitdem saß ich oft einfach nur da und blickte in die Gesichter, die mich voller Abscheu und Verachtung anschauten. Manchmal kamen kleine Kinder auf mich zu, die mich streicheln wollten, doch immer schritten die Eltern ein und hielten sie davon ab.  Immer häufiger bekam ich Hundemassaker zu Gesicht und hoffte nicht eines so grauenvollen Todes zu sterben.
Ich lief los, einfach davon.

Müde und hungrig, lag ich an einem Fluss und merkte, dass mein Ende nahte.

Verschwommen sah ich eine Gestalt, auf mich zukommen. Ich spürte warme Hände die mich sanft in eine Decke hüllten. Von da an nahm ich kaum noch was wahr.