Das Projekt "Kinder dieser Welt" wurde im April 2012 im Rahmen einer Projektwoche im Oberhaus, Jg. 5-7, durchgeführt. Hier der Bericht einer Schülerin, die zum Projektrat gehörte:

Wir haben über mehrere Wochen an einem Projekt gearbeitet, das sich „Kinder dieser Welt“ nannte. Als erstes haben wir viel über die Situationen in verschiedenen Ländern gesprochen und auch über viele Kinderrechte. Nach einiger Zeit haben wir uns Länder ausgesucht und haben viel zu Kindern in unseren Ländern geforscht. Jeder hat sich ein Kind ausgesucht und hat Texte über es geschrieben. Manche hatten aber auch das Thema Schulen oder anderes, was mit Kindern in Verbindung zu bringen ist.

Aber auch hier musste es wieder etwas mit Kinderrechten zu tun haben. Im Laufe der Zeit haben wir gemerkt, dass Kinderrechte nicht gut eingehalten werden und wir auf jeden Fall etwas dagegen tun wollen. Dann sind wir auf die Idee gekommen einen Kindergipfel zu machen.

Als dann die meisten mit ihren Texten fertig waren, wurden Kontinentalgruppen gebildet, d. h. dass alle Länder, die z.B. aus dem Kontinent „Asien“ kommen, eine große Gruppe bilden.

Hier kam dann der Projektrat zum Einsatz.

Kurz etwas zum Projektrat:

Der Projektrat ist sozusagen die Organisationsgruppe. Diese Gruppe besteht aus ca. 6 Kindern. Sie organisieren alles, schreiben Einladungen etc. Hier bei unserem Projekt musste er den Kindergipfel organisieren. Vorher hat er mit den Lehrern zusammen den Kindern geholfen und Tipps gegeben. Später als die Kontinentalgruppen gebildet waren, gab er den Gruppen Aufgaben. Die Gruppen mussten Delegierte wählen, die später beim Gipfel sprechen sollten. Dann haben sie sich über ihre Länder ausgetauscht. Natürlich vor allem über die Kinder, die sie als Beispiele für andere Kinder in ihrem Land genommen haben, aber auch über die Kinderrechte. Die Gruppen haben einen Text geschrieben, in dem sie alles zusammengefasst haben und in dem sie ihre Forderungen beschrieben haben.

Danach kam die Projektwoche und alle mussten sich Gruppen zusortieren. Es gab allerdings auch Auflagen bei der Auswahl, z.B. alle Delegierten mussten in die Delegiertengruppe und der Projektrat in die Projektratgruppe. Außerdem gab es auch noch eine Spendengruppe und eine Gestaltungsgruppe. Die Delegierten haben noch viel an ihren Reden gearbeitet und auch die Reihenfolgen der Reden festgelegt. Der Projektrat hat sich darum gekümmert, wie die Halle aussehen soll (Bühne, Pult, Mikros…), aber auch darum, ob Presse kommt, um die Moderation, die Resolution, also um alles Organisatorische. Die Spendengruppe hat Armbänder gebastelt, Kekse gebacken und Schuhputzsachen gesammelt. Dann sind sie auf den Ökomarkt gegangen und haben die Armbänder und Kekse verkauft. Mit den Schuhputzsachen haben sie für Geld den Leuten die Schuhe geputzt. Die Gestaltungsgruppe hat das Logo und Plakate gemalt, womit sie dann die Halle geschmückt haben. Alles dies ist in der Projektwoche passiert (von Montag bis Freitag)

Am Donnerstag wurde dann alles aufgebaut und eine kleine Generalprobe fand statt. Am Freitag, den 20.04.2012 war es dann soweit. Es wurden noch ein paar letzte Handgriffe gemacht und der Projektrat hat den Kindergipfel auf 7 verschiedenen Sprachen begrüßt. Die Delegierten haben ihre Reden gehalten und am Ende kam die Resolution. Wir haben beschlossen Kinder in Mali, bzw. unsere Partnerschule in Mali weiterhin zu unterstützen, indem wir Schulsachen sammeln wollen, aber auch um Kleiderspenden, wie z.B. Babysachen und Kinderklamotten wurde gebeten, um wenigstens ein paar Kinder zu unterstützen. Dann ging alles ganz schnell. Die Spendengruppe hat jedem Kind einen Schuhkarton gegeben, in den es Stifte, Radiergummis aber auch ein Kuscheltier füllen sollte. Bis wir diese Kartons nach Mali schicken, dauert es auch nicht mehr so lang. Hoffentlich freuen sich die Kinder in Mali an unseren Sach

Für den Projektrat

Carla Riegner  (Rote Gruppe Brok)