Tiere in Rumänien

Es gibt viele verschiedene Hundearten in Rumänien. Die Straßenhunde werden auf der Straße geboren und wachsen meist im Rudel mit drei bis fünf Hunden auf. So kommt es dazu, dass sie scheu werden, denn sie hatten nie Kontakt zu Menschen. Die Kettenhunde leben, wenn sie Glück haben, in einer Hundehütte und sind ihr ganzes leben lang angekettet. Der Besitzer versorgt sie nur selten mit Nahrung. Diesen Hunden geht es sehr schlecht. Verschlagshunde sind meistens Jagdhunde, welche nur in der Jagdsaison heraus dürfen. den Rest des Jahres sind siee in Verschlagen eingesperrt und leiden. Diese Verschläge werden nicht gesäubert und sind dem entsprechend sehr unhygienisch und dreckig. Besitzerhunde haben einen festen Besitzer, der sich auch um sie kümmert. Entweder dieser geht mit ihnen Gassi, sie dürfen auf dem Gelände frei herumlaufen oder es sind im Haus lebende Hunde. Diesen Hunden geht es meistens ziemlich gut.

Es gibt haufenweise Straßenhunde überall und um sie loszuwerden wird ein falscher Weg eingeschlagen, der auch nicht schön für die Hunde ist. Die Hunde werden dort von der Regierung eingeschläfert oder auf eine andere Art getötet. Anstatt sie zu töten, könnte man auch alle Hunde kastrieren lassen, denn dadurch würde das Problem schnell gelöst werden. Hier ein kleines Rechenbeispiel:
2001 lebten in Bukarest 70.000 Straßenhunde. Bis 2007 wurden 144.339 Hunde getötet. Insgesamt kostete das den Staat ca. 9 millionen Euro. Pro Hund wären das 62 Euro. Zurzeit leben in Bukarest immer noch 40.000 Straßenhunde.
Dies zeigt, dass töten der falsche Weg ist, um die Menge der Straßenhunde zu vermindern. Der richtige Weg wäre, alle Hunde einzufangen, sie zu kastrieren und danach wieder freizulassen. In Oradea wurde dieses Verfahren verwirklicht. 2006 lebten dort 4000 Straßenhunde. Im Rahmen des Neuter and Return Projektes wurden die Hunde kastriert. 2011 lebten dann schon nur noch 270 Hunde dort. Die Kastration kostet pro Hund nur 14 Euro.