SATZUNG des GSM-Schulfördervereins


§ 1 Name und Sitz


Der Verein führt den Namen GSM-Schulförderverein und hat seinen Sitz in Bremen.
Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen. Nach der Eintragung wird dem Namen
der Zusatz "eingetragener Verein" (e.V.) beigefügt.


§ 2 Zweck des Vereins


Der Verein hat den Zweck, die Entwicklung und Realisierung der integrierten Gesamtschule
Mitte zu unterstützen und das Zusammenwirken von Schülern, Eltern,
Lehrern und Stadtteil zu fördern.
Er unterstützt schulische Maßnahmen, die den lntegrationsgedanken auf unterrichtlicher
und außerunterrichtlicher Ebene fördern.
Er fördert die pädagogische Weiterentwicklung wie den Abbau äußerer Fachleistungsdifferenzierung
zugunsten einer sinnvollen, schülerbezogenen Binnendifferenzierung
und unterstützt Bestrebungen, die die Ziffernbenotung überflüssig machen.
Er setzt sich ein für die Verwirklichung des Ganztagsbetriebes mit Mittagsversorgung
und die Einbeziehung außerschulischer im Stadtteil angesiedelter kultureller, sportlicher,
handwerklicher und sonstiger Einrichtungen. Er unterstützt Kooperationsformen
mit weiterführenden Schulen, vor allem der Sekundarstufe II Hamburger Straße.
Er kann bedürftige Kinder im Rahmen der schulischen Zwecke finanziell unterstützen
und für ergänzende dem besonderen Schulzweck dienende Lehrmittel finanzielle Hilfe
leisten.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke; er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Die Mittel des Vereins einschließlich etwaiger Gewinne werden nur für die satzungsmäßigen
Zwecke verwendet.


§ 3 Mitgliedschaft


Mitglied kann werden, wer sich der Gesamtschule Mitte verbunden fühlt oder den
Verein in seinen Bestrebungen interstützend will.
Der Beitritt zum Verein ist schriftlich zu erklären. Über den Aufnahmeantrag entscheidet
der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit und unterrichtet sodann den
Beitrittswilligen durch schriftliche Mitteilung. Bei Ablehnung kann der Antragsteller
die Mitgliederversammlung um Entscheidung anrufen.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Die Austrittserklärung
ist schriftlich gegenüber dem Vorstand abzugeben. Der Austritt ist jederzeit möglich.
Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung nach Anhörung des Betroffenen
mit einfacher Mehrheit. Der Ausschließungsbeschluss ist dem Mitglied unter
Angabe der Gründe schriftlich bekanntzugeben.


§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder insbesondere Beiträge


Alle Mitglieder haben volles Stimmrecht in der Mitgliederversammlung, sowie das
Recht der Mitgliederversammlung und dem Vorstand Anträge unterbreiten.
Der Mitgliedsbeitrag beträgt mindestens 20,-- DM*) im Jahr, von zwei Elternteilen
braucht der Beitrag nur einmal entrichtet zu werden.
Über Änderungen der Mitgliedsbeiträge beschließt die ordentliche Mitgliederversammlung
(Jahreshauptversammlung).
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden
oder bei der Auflösung oder Erlöschen des Vereins erhalten sie nicht mehr
als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sachanlagen
zurück. Weder ein Mitglied noch eine sonstige Person darf durch Ausgaben, die
dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt
werden.

*) Mit Beschluß der Jahreshauptversammlung vom 16.3.02 geändert auf 15 €.

 

§ 5 Organe des Vereins


Die Organe des Vereins sind
1. der Vorstand,
2. die Mitgliederversammlung.

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können Ausschüsse zur Wahrnehmung
besonderer Vereinsaufgaben eingerichtet werden.


§ 6 Der Vorstand


Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden, dem/der stellvertretenden Vorsitzenden,
dem/der Kassiererin, dem/der Schriftführerin sowie mindestens einem/einer Beisitzerin.
Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein von je zwei Vorstandsmitgliedern
vertreten. Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich.

 

§ 7 Mitgliederversammlung

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich in den ersten drei Monaten
eines jeden Jahres durch den Vorstand einzuberufen (Jahreshauptversammlung).
Die Jahreshauptversammlung beschließt über:
Die Entlastung des Vorstandes, die Wahl des Vorstands, über Beiträge und über Satzungsänderungen.
Sie wählt zwei Kassenprüfer, die mindestens einmal jährlich die Kasse zu prüfen und
der nächsten Jahreshauptversammlung Bericht zu erstatten haben.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist durch Vorstandsbeschluss
oder auf Verlangen eines Viertels der Mitglieder einzuberufen.
Die Mitglieder sind zu allen Mitgliederversammlungen unter Bekanntgabe der Tagesordnung
und Einhallung einer Frist von mindestens einer Woche schriftlich durch den
Vorstand einzuladen.


§ 8 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung


Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der/die Vereinsvorsitzende oder ein
von der Versammlung gewählte/r Versammlungsleiter/in. Beschlüsse werden mit einfacher
Stimmenmehrheit gefasst, soweit gesetzliche Vorschriften oder die Satzung
keine andere Mehrheit vorschreiben. Die Beschlussfassung erfolgt grundsätzlich in offener
Abstimmung. Dies gilt auch für die Wahl der Vorstandsmitglieder, es sei denn,
ein Mitglied beantragt geheime Wahl. In gleicher Weise sind auch zwei Kassenprüfer
jeweils durch die Jahreshauptversammlung zu wählen.


§ 9 Niederschrift


Über alle Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen wird eine Niederschrift
aufgenommen, die
1. vom/von der Vorsitzenden oder einem/einer von der Versammlung gewählten Versammlungsleiter/
in,
2. vom/von der Schriftführer/in oder einem/einer von der Versammlung gewählten
Protokollführer/in zu unterzeichnen ist.


§ 10 Satzungsänderungen


Satzungsänderungen können nur durch die Jahreshauptversammlung beschlossen werden.
Diese bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel der erschienenen Mitglieder. In
der Einladung sind die zu ändernden Paragraphen der Satzung mitzuteilen.
Soll der Vereinszweck geändert werden, setzt dies die Zustimmung aller Mitglieder
voraus, wobei die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder schriftlich erfolgen
muss.


§ 11 Vereinsauflösung


Die Auflösung des Vereins ist nur in einer besonderen, eigens zu dem Zweck einberufenen
außerordentlichen Mitgliederversammlung möglich. Erforderlich ist die Mehrheit
von 2/3 der erschienenen Mitglieder. Für diese Mitgliederversammlung ist ausnahmsweise
eine Einladungsfrist von einem Monat erforderlich.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen
soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder oder den gemeinsamen
Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an die
Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule, die es unmittelbar und ausschließlich für
gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.