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Schulschließung

von Admin (Kommentare: 0)

Schüler*innen schreiben über ihre Erfahrungen

7. Klässlerin

Am Anfang der Woche habe ich das ganze ehrlich gesagt nicht ganz ernst genommen. Allerdings habe ich mittlerweile begriffen, dass wenn gesagt wird, ich soll nicht raus gehen und wenn doch, einen Sicherheitsabstand halten, es nicht nur darum geht, dass ich mich anstecken kann, sondern auch darum, dass ich Überträgerin sein kann. Dass ich nicht nur an mich denken sollte, sondern an all die, die ich anstecken könnte, wenn ich infiziert wäre. Ich habe noch den Großteil meines Lebens vor mir, doch viele der Risikopatient*innen nicht. Daher bleibe ich jetzt zu Hause, außer ich fahre zu unserer Parzelle. Ich habe gemerkt, dass die Zahl der Menschen, die Atemschutzmasken oder Plastikhandschuhe tragen extrem in die Höhe geschossen ist.                                                            

Hier weitere Dinge, die mir in der ersten Woche ,,Corona frei" aufgefallen sind:

  • Ich habe gemerkt, dass Schule ein großes Privileg ist
  • Ich verstehe mich besser mit meiner kleinen Schwester, da wir mehr Zeit zusammen verbringen 
  • Auch mit meinen Eltern komme ich besser klar
  • Manchmal will ich nur raus und dann finde ich das drinnen sein eine Qual ist. Aber ich habe dadurch auch noch mal gemerkt, was für ein Privileg draußen sein ist
  • Dass unsere Parzelle wie ein Zufluchtsort vor allem anderen ist  

Ich glaube, dass in der gesamten Weltbevölkerung eine extreme Panik entsteht, wenn so etwas passiert. Allerdings finde ich diese an vielen Stellen auch sehr übertrieben.

LG, bleibt zu Hause und gesund

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