Fußball: Mädchen waren erfolgreich in Berlin

von Eckardt Kreye (Kommentare: 0)

Ein starkes Team war in Berlin

Die Schulfußballmädels der GSM haben dieses Jahr fußballerische Duftmarken in Bremen und für Bremen hinterlassen. Beiden gemeldeten Altersklassen, also die Jahrgänge 2006 bis 2004 (WK III) und 2004 bis 2002 (WK II),  gelang es die Bremer Endrunde für Jugend trainiert für Olympia (JTFO) am 30.05.2018 zu erreichen. In dramatischen mit vollem Einsatz geprägten Spielen schafften es beide Teams jeweils das Endspiel gegen die Sportbetonte Oberschule Ronzelenstraße zu erreichen. Der jüngere Jahrgang schlug sich auch im Endspiel wacker und wurde stolzer Landeszweiter. Das Team stellte sich zusammen aus folgenden Spielerinnen: Toni Flitner, Hannah Mies, Luise Feest, Mia Forstman, Betty Sander, Martha Frey, Marlene Bär, Isabella Marburg, Mia Kleeschulte (TW), Pauline Raders, Meggy Liu und Paula Oemke.

Der ältere Jahrgang konnte im Endspiel mit großem Willen ein 0:2 ausgleichen und dann im notwendigen 9m-Schießen alle fünf Schüsse in die Maschen setzen und wurden so Landessiegerinnen. Sie konnten damit den Erfolg des Vorjahres wiederholen. Zum Team gehörten: Luzie Vandreier, Leena Molz, Finja von Lingen, Maj von Lingen, Lotte Sander, Marie Reinwald (TW), Frida Petry, Rieke Protze, Maxima Tognazzo und Luna Hohmann.

Am Sonntag, den 23.09. ging es dann kurz nach Sonnenaufgang von Bremen nach Berlin. Der Bahnhof war voller Bremer SportlerInnen, für beispielsweise Tennis, Leichtathletik, Hockey, Judo und Golf, und machte unseren Mädels noch einmal klar, was sie tolles erreicht hatten. Lotte Sander musste leider verletzt passen, ließ es sich aber nicht nehmen, als Unterstützung mit dabei zu sein. Meggy Liu machte das Team als Nachrückerin wieder komplett. Nach der Akkreditierung am Berliner Hauptbahnhof und dem Einchecken im Hotel wurde erst einmal die Reichtagskuppel begangen und von dort die Hauptstadt bestaunt.

Dann wurde es am Montag sportlich ernst. Drei Partien der Vorrunde standen an. Im ersten Spiel galt es sich mit dem späteren Bundessiegerinnen aus Hessen zu messen. Gegen das mit  Auswahl- und Nationalspielerinen bestückte Team schlugen wir uns glänzend und verloren nur 0:8. Spätere Gegnerinnen der Hessen hätten sich über dieses Ergebnis gefreut. Dann folgte eine glänzende Partie gegen Bayern. Wir waren in Teilen spielbestimmend und erspielten uns zahlreiche gute Chancen. Leider gelang es nur den Gegnerinnen eine ihre wenigen Chancen zu versenken und so mussten wir uns 0:1 geschlagen geben. Die Mädels waren sich ihrer guten Leistung bewusst, aber ergebnistechnisch doch sehr geknickt. In den weiteren Partien am Montag und dann dem folgenden Dienstag zeigten sich die GSMlerinnen in allen notwendigen Fassetten des Fußballspiels wieder überzeugend und konnten nie enttäuschen. Nur die Ergebnisse passten leider nicht. Dem 2:3 gegen Rheinland-Pfalz folgte ein 3:4 gegen Saarland und ein 2:4 gegen Hamburg. Zum Verschnaufen ging es dann am Dienstagnachmittag in die Bernauerstraße zum Mauermuseum. Die Mädels nahmen diesen Tagespunkt zur jüngsten Vergangenheit voller Interesse und Betroffenheit über die damaligen Geschehnisse im geteilten Deutschland auf. Am Mittwoch stand dann das abschließende Spiel um Platz 15 gegen Sachsen an. Mit dem Wunsch sich endlich für ihre tollen Leistungen zu belohnen, verkrampften die Mädels in einigen Spielsituationen, gaben aber nie auf und konnte dann doch den erhofften abschließenden Sieg mit 1:0 feiern. Die Tore während des Bundesfinales schossen Rieke (4), Luna (3) und Luzie (1). Geschafft und zufrieden folgten wir alle am gleichen Tag der Einladung in die Bremer Landesvertretung und am Abend ging es zu den Siegerehrungen und zum Abfeiern in die Max Schmeling Halle.

In Gedanken an die ereignisreichen Tage fuhren wir am Donnerstagmorgen, den 27.09. zurück nach Bremen. Die Mädels hatten die Gewissheit im Gepäck, dass sie als Landessiegerinnen willensstark, mit großen Teamgeist und sich allen Ehren wert geschlagen haben. Sie können stolz sein, wie sie Bremen und die GSM vertreten haben. Und ich bin dankbar, dass ich dieses tolle Team begleiten und unterstützen durfte. Ein letzter Dank noch an Rieke und Luzie, die als jetzige 11erinnen an ihrer neuen Schule ihre Arbeiten verschoben haben und es daher möglich machten, als Landesiegerinnen das Team weiter zu unterstützen.

Stefan Menzel

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