Aeham Ahmad

In Syrien ist immer noch Krieg, auch wenn das in Deutschland kaum noch einer mitbekommt. Am 11. und 12. Februar tritt Aeham Ahmad in Bremer UNESCO-Projektschulen Schulen auf.

Aeham Ahmad ist ein palästinensisch-syrischer Pianist. Internationale Bekanntheit erlangte er 2014/2015 durch seine öffentlichen Auftritte im Flüchtlingslager Jarmuk – als „Pianist in den Trümmern“ während des Bürgerkriegs in Syrien. Inzwischen lebt Ahmad als Flüchtling in Deutschland. (http://www.aeham-ahmad.com/de/)

In der Zeit, in der der sogenannte IS Yarmouk (ein Stadtteil von Damaskus) besetzte, schraubte Ahmad Rollen unter sein Klavier und zog mit Freunden auf die zerstörten Straßen von Yarmouk, um insbesondere mit den Kindern zu musizieren und dadurch ein wenig Freude in ihr trostloses Leben zu bringen. Auch heute, im sicheren Deutschland, ist es ihm immer noch eine Herzensangelegenheit mit Kindern und Jugendlichen zu musizieren und dabei auf die Situation in Syrien aufmerksam zu machen.

Am 11. Februar übt Aeham Ahamd Tagsüber mit Schüler*innen der GSM. Am Abend gehen sie mit ihm auf die Bühne. Sie werden gemeinsam Stücke von Ahmad als auch Stücke der Schüler*innen spielen. Außerdem wird aus der Biografie Ahmads „Und die Vögel werden singen“ gelesen.

2016 hat das ZDF eine einfühlsame Reportage über Aeham Ahmad produziert.

Eine weitere Reportage

Ort: Mehrzweckhalle Hemelinger Str. 11

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