UNESCO

Die Leitidee der UNESCO lautet: „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden.“

Aus folgenden Gründen wurde die GSM von der deutschen UNESCO Kommission in das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen aufgenommen.

  • Wir leben mit Hilfe unserer pädagogischen Mitarbeiter*innen Inklusion.
  • Jede Lerngruppe hat mindestens einmal die Woche einen Lerngruppenrat, dort wird Demokratie und Partizipation gelebt.
  • Beide Standorte haben eine aktive SV (Schüler*innen Vertretung).
  • Am Standort Hemelinger Str. gibt es zudem jeden Monat eine Vollversammlung.
  • Wir haben ein Streitschlichter*innenprogramm.
  • Unsere Unterrichtskultur entspricht der Forderung „vom Projekt zur Struktur“. Wir arbeiten fast ausschließlich jahrgangsübergreifend und projektorientiert, d.h. „vom Fach zum Thema“. Unsere Schüler*innen lernen eigenverantwortlich zu lernen und dies im selbstgewählten Tempo.
  • In dem Unterrichtselement Projekt stammen die meisten Themen aus den Bereichen globales Lernen, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Global Cititzen Education.
  • Auch in den Lernbüros findet man Units, Themen bzw. Bausteine aus dem Lernbereich Globale Entwicklung.
  • Es gibt Werkstätten, die sich gezielt der Nachhaltigkeit widmen. In unserem schulischen Alltag schauen wir genau, wie wir dies sozial, ökologisch und ökonomisch umsetzen und verankern können.
  • Wir haben in Kenia eine Partnerschule. In Werkstätten pflegen wir den Kontakt zu ihr. Regelmäßig kommt eine Schüler*innengruppe aus Kenia nach Bremen und umgekehrt besucht eine Schüler*innengruppe der GSM unsere Partnerschule in Kenia. Vor, während und nach dem dreiwöchigen Programm, wird in der beteiligten Werkstatt zu Themen des Lernbereichs Globale Entwicklung gearbeitet.
  • In den Jahrgängen 8. bis 10. führen die Sprachwerkstätten Französisch und Spanisch fünf bis sechstägige Schüler*innenaustausche durch.

Die GSM hat zur Zeit den Status mitarbeitende Projektschule. Mehr zum Status hier…

Das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen ist mit über 11.000 Schulen das größte weltweit. In Deutschland gibt es ca. 300 UNESCO-Projektschulen. An der GSM gibt es ein UNESCO Lehrer*innenteam, welches sich um die Ausrichtung der Schule im Sinne der UNESCO widmet:
„Bildung ist der Kern der Persönlichkeitsentwicklung und der Gemeinschaft. Ihre Aufgabe ist es, jeden von uns, ohne Ausnahme, in die Lage zu versetzen, all unsere Talente voll zu entwickeln und unser kreatives Potenzial, einschließlich der Verantwortung für unser eigenes Leben und der Erreichung unserer persönlichen Ziele, auszuschöpfen. Dieses Ziel ist das wichtigste von allen. Es zu erreichen, obwohl langwierig und schwierig, wird ein wesentlicher Beitrag zur Suche nach einer gerechteren Welt sein, nach einer besseren Welt, in der es sich lohnt zu leben.“

Auszug aus „Lernfähigkeit: Unser verborgener Reichtum“ UNESCO-Bericht zur Bildung für das 21. Jahrhundert, 1996

2015 beschäftigten sich die vier Bremer UNESCO-Projektschulen mit dem Thema Flucht und Migration und führten zum Abschluss einen Sternmarsch von ihren Schulen zum Bremer Marktplatz durch.

2018 luden die Bremer UNESCO-Projektschulen die UNESCO-Projektschulen aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ein. Alle teilnehmenden Schulen haben sich zuvor mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN beschäftigt und ihre Ergebnisse während eines Sternmarsches und auf dem Marktplatz präsentiert.

Film über unsere Schulpartnerschaft mit der Lulu High School in Ukunda/Kenia.