Die GSM beteiligt sich an dem Projekt Jeder Name zählt. Die Schüler*innen bauen mit an dem digitalen Denkmal der Arolsen Archives, welches die Namen und Lebenswege von Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus über das Internet nachverfolgen lässt.

Mit dieser Anleitung kann jede*r mitmachen: https://arolsen-archives.org/enc-intro/de/

Im Januar haben zwei UNESCO-Werkstätten an dem Projekt Jeder Name zählt geholfen. Hier einige Kommentare der Schüler*innen:

Beim Eintragen der verschiedenen Namen, Wohnorte, Haftgründe etc. wurde mir ganz komisch. Es ist so grausam was Menschen anderen Menschen angetan haben. Es ist so surreal, dass so etwas passiert ist und das Schlimmste ist, dass noch immer täglich Menschen grundlos brutal getötet, missbraucht oder anders verletzt werden. Ich finde es schrecklich, dass Menschen sich so etwas antuen ohne sich zu schämen.

Ich hoffe sehr, dass eines Tages die Welt in Frieden leben wird.

Schülerin, 9. Jahrgang

Ich habe vier Karten übertragen. Ich fand besonders schlimm warum diese Menschen festgenommen wurden. Die Gründe waren immer die Religion oder das ausehen!

Die meisten wurden nicht wieder frei gelassen was ich ziemlich schlimm finde…

Ich habe mich auf der Website gut zurecht gefunden, und viele neue Informationen gesammelt.

Schülerin, 8. Jahrgang

Ich fand es traurig, dass sogar kleine Kinder verhaftet wurden oder Erwachsene, die nur eine andere Religion hatten.

Schülerin, 10. Jahrgang

Den Namen weis ich nicht mehr. Es war merkwürdig, da man die persönlichen Sachen erfährt wie Anzahl der Kinder, den Ehepartner … aber auch interessant.

Schülerin, 8. Jahrgang

Beim eintragen in das Archiv ist mir unterschiedliches durch den Kopf gegangen. Ersteinmal fande ich es sehr spannend, da man hier einen realen Einblick bekommen hat. Das war mal etwas anderes, da die Dokumente auf wahren Menschen beruhen.

Schüler, 10. Jahrgang